David Safier – Mieses Karma

Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange sich mehr gewünscht als den deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird. Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim wird als Ameise wiedergeboren. Gutes Karma muss also her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!

288 Seiten

rororo Verlag

ISBN  3499244551

8,95€

Kim Lange hat es endlich geschafft. Sie hat den Deutschen Fernsehpreis bekommen. Das war ihr großes Ziel. Und nun steht sie selig auf einer  Dachterrasse und wird prompt – von dem Waschbecken einer russischen Raumstation erschlagen. Pech für sie denkt der Leser, da ihm Kim bislang nicht sehr sympathisch ist. Sie kümmert sich nicht um ihr Kind, betrügt ihren Ehemann… Doch eine kleine Hoffnung bleibt ihr. Sie wird als Ameise wiedergeboren.  Sie trifft auf Buddha, den Jenseitsverwalter für Buddhisten und Konfessionslose. Bei den Ameisen wird sie zum arbeiten gezwungen und ist todunglücklich, doch sie findet heraus dass der Ameisenhaufen gleich neben ihrem Haus liegt. Mitten in der Ameisenstadt, herrscht Aufruhr. Eine der männlichen Ameisen hat sich gegen den „Geschlechtsverkehr“ mit der Königin gewehrt und soll nun umgebracht werden. Kim schließt sich der männlichen Ameise (ebenfalls ein wiedergeborener Mensch) an. Er erzählt ihr dass sie sich, indem sie gutes Karma sammelt auf der Reinkarnations-Leiter hocharbeiten kann. Ein Licht Blick für Kim. So beginnt ihre Reise auf der Reinkarnations-Leiter, gespickt von Eifersucht, Heimweh und der Sehnsucht nach ihrer Tochter.

Meine Meinung

David Safier hat Kim teils etwas übertrieben wirken lassen. Er konnte mit Kim noch nicht vollständig auf die weibliche Psyche eingehen hat aber gute Ansätze gezeigt.

Bei einem eher langweiligen Grundinhalt, überzeugt der Rest der Story mehr. Flüssig geschrieben, einfaches Verständnis und nicht allzu verworrene Nebenerzählungen.

Nur den Schluss empfand ich teils als ein bisschen schnell eingeleitet. Sonst sind meine Erwartungen, mit denen ich anfing das Buch zu lesen,  durchaus erfüllt bis übertroffen worden.

Fazit

leichte Lektüre, super für an den Strand.  Ich war positiv überrascht.

3,5 von 5 Sterne

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